Ein Abend der guten Laune: Tolles Programm und allerbeste Stimmung beim närrischen Faschingsabend der katholischen Kirchengemeinde Laudenbach vom 13. Februar 2026
Mit der dritten Faschingsveranstaltung in der Zehntscheune hat die katholische Kirchengemeinde zum Endspurt 2026 der Narretei in Laudenbach aufgerufen. Mit viel Charme und Witz moderierte Conférencier Nikolai Metzger ein abwechslungsreiches Programm mit Büttenreden, Gesangseinlagen, Tänzen, Sketch und mehr bei einem begeisterten Narrenvolk. Irmgard Gehrig, als Mitglied im Vorsitz der Kirchengemeinde, hieß alle Narren aus Nah und Fern herzlich willkommen. Unter ihnen Pfarrer Burkhard Keck, zum ersten mal bei der KG dabei Bürgermeister Nick Schuppert mit Hirte Lukas Schäfer, OV Martin Rüttler mit Ehefrau Carmen und die Stimmungsband Dolce Vita. Auf die Melodie von „Sweet Home Alabama“ begrüßte Metzger wie immer gekonnt am Klavier die bunt verkleideten Faschingsnarren mit dem Schlachtruf „Spitze, Hammer und Aus dem Häuschen“.
Schon im März 2025 hat er sich für dieses Amt beworben und so führte er bestens gelaunt durch einen kurzweiligen Abend. Die Kinderkirchenkinder starteten mit ihrem „Cowboy-Tanz“ den Showteil auf der Bühne und waren voller Eifer dabei das Publikum zu begeistern. Der Tanz wurde von Helen Reuter einstudiert. Ohne ihren Dirigenten Matthias Engel begrüßte Constanze Ulshöfer mit dem Kirchenchor die Faschingsgesellschaft. Mit dem Hit „Gute Laune“ und einem stimmungsvollen Licht hatten sie ein leichtes Spiel beste Laune in der Halle zu verbreiten. Alle standen, klatschten, sangen und tanzten mit, denn es war der Abend der guten Laune. Auf den Hit „Uptown Funk“ zeigte die TSV-Jugend mit dem Tanz „Bodyguard“ ihre tänzerischen Qualitäten. Julia Zobel und Veronika Leifeling waren ihre Trainerinnen. Der Showtanz „Formel 1“ der AMC-Garde „Blaue Funken“ brachte so richtig Rennatmosphäre in den Saal. Sportlich schnell und rasant so der Auftritt der Truppe unter der Leitung von Sarah Rüttler. Constanze Ulshöfer mit ihrem Büttenredner-Auftritt als „Wahrsagerin“ war erneut überzeugend, machte aber auch nachdenklich. Mit der ersten Tarot-Karte, dem „Tod“ und dem großen Sterben, gab sie einen Rückblick was in Laudenbach so alles gewesen war. Geschäfte die aufgegeben und schließen wie Metzgereien, Bäckerei, Lebensmittelläden und jetzt die Krone. Mit der zweiten Karte, dem „Stern“, sprach sie von den Themen Hoffnung, Licht und Vertrauen. Das Miteinander im Dorf, das aktive Vereinsleben, dass Bäcker Mühleck die besten Brezeln weit und breit bäckt und BM Schuppert zum ersten Mal nun auf dem KG-Fasching anwesend ist. Die dritte Karte „Danach“, war die Frage was Neues zu beginnen, wie Veranstaltungen in Laudenbach und beschäftigte sich auch mit der Bundespolitik wie Schuldenberg, Wehrpflicht, Wahlen als auch der internationalen Politik wie z.B. die Gier von Trump. Die Losung am Ende war „Wir haben es noch selbst in der Hand, wir können es noch beeinflussen um in der Zukunft glücklich und zufrieden zu sein“. Die Saalrakete war der Dank des Publikums für diese Leistung in der Bütt. „Wo Kind sein niemals endet“ war das Motto bei dem Auftritt der Showtanzgruppe „Schnokettis“ aus Königshofen. Mit toller Musik verzauberten sie optisch und tänzerisch das frenetisch klatschende Narrenvolk. „Sei froh, hab Spaß und bleib jung“, so ihre Botschaft. Ohne eine Zugabe durfte die Gruppe die Bühne nicht verlassen und ihren Trainerinnen in Abwesenheit Ninna Fries, Laura Stang und Melina Hellhorn galt der Dank von Metzger und Aller im Saale mit dem Schlachtruf „Schnocke voran“.
Gespannt wurde der Auftritt der Männer vom MGV erwartet. Schon der Einzugsmarsch mit den Gesichtern stimmte traurig und viele ahnten, dass es um den Abschied von ihrer viel geliebten Krone ging. Unter der Klavierbegleitung ihres Dirigenten Metzger sangen sie nach der Melodie von „Griechischer Wein“ – Wir Männer standen sehr oft am Tresen dort und tranken Bier und aus dem Nebenzimmer erklang Musik von dem Klavier oder nach der Melodie „Die kleine Kneipe“ – Am Marktplatz ist`s dunkel, die Lichter gehen aus…. Es war wehmütig, die Erinnerungen bleiben und es war eine Ehre für Moni und Alfred, wie sie an diesem Abend von ihren Stammgästen gewürdigt wurden. Lustig wurde es dann noch als die Männer mit dem Tanz „Sterbender Schwan“ viele Lacher im Publikum erzeugten. Getextet wurden die Lieder von Matthias Metzger und Michael Öchsner. Antonia Muhler ist die feste Größe, auch wenn nicht mehr aktiv, bei den Ministranten. Mit dem Motto „Noch nicht fertig“ beschrieb sie die Anspannung und den Druck für den Faschingsauftritt doch noch rechtzeitig fertig zu werden. Die anderen Ministranten zeigten visuell die angesprochenen Themen. Kann Alkohol die Lösung sein? Aber auch die KI konnte ihr nicht helfen, denn die kommt an den Laudenbacher Humor nicht ran bzw. versteht ihn nicht. Auch für die „Margaretas“ war der „Kronen-Abschied“ das Thema. Als Gaststube dargestellt, mit Moni als Moni, gab es einen Rückblick, aber auch tolle Geschichten aus Laudenbach, der Kirche und dem Ortsgeschehen. Wo geht der Pfarrer jetzt zum Essen mit den Bischöfen hin? Die Idee war auch, doch Getränkegutscheine für einen besseren Kirchenbesuch auszugeben, der dann im Präses-Mohn-Heim eingelöst werden kann. Oder noch besser das Pfarrhaus als Wirtshaus umzugestalten und den Garten als Biergarten zu nutzen als “Gasthaus zur heiligen Einkehr“. Es waren tiefgründige und humorvolle Wirtshausgespräche und es gab reichlich zu Lachen. Superidee und toll gemacht von Monika Öchsner, Matthias Metzger und ihrer Truppe.
Es war ein rundum gelungener Faschingsabend der Kirchengemeinde Laudenbach. Irmgard Gehrig bedankte sich zu später Stunde ganz herzlich bei allen Aktiven und den vielen Helfern vor und hinter den Kulissen. Ihr besonderer Dank galt Nikolai Metzger, der locker, witzig und bravourös den Abend moderierte. Mit einer letzten Stimmungsrakete verabschiedeten sich die Akteure des Abends und die Band „Dolce Vita“ bot Jung und Alt die Chance sich jetzt selbst sportlich beim Tanzen zu betätigen.
Quelle und Bilder: Paul Mayser












